Prinzipiell läuft der Praxisalltag eines Tierheilpraktikers genauso ab wie der eines Human-Heilpraktikers. Zu den grundlegenden Aufgaben zählen:

•    Erstanamnese
•    Erstdiagnostik
•    Therapie
•    Kaufmännische Tätigkeiten
•    Administrative Tätigkeiten

Aus diesem Grunde kann die Übersichtsgrafik für Human-Heilpraktiker auch hier angewandt werden:
 


Die Erstanamnese beim Tierheilpraktiker


Die Erstanamnese gestaltet sich in der Tierheilpraxis etwas schwieriger, da der Tierheilpraktiker das Tier nicht selbst nach seinen Beschwerden befragen kann. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als der Beobachtungsgabe des Tierbesitzers zu vertrauen und alle Verhaltensauffälligkeiten des Tieres, die sein Mensch festgestellt hat, aufzunehmen und zu analysieren. Neben der Befragung des Tierbesitzers muss sich der Tierheilpraktiker ein eigenes Bild vom Zustand seines tierischen Patienten machen.


Die Erstdiagnose des Tierheilpraktikers


Sein eigenes Bild macht sich der Tierheilpraktiker über eine Erstdiagnose, die er nach einer gründlichen Untersuchung erstellen kann. Dazu gehören Tastbefunde, die Kontrolle der Augen und Schleimhäute genauso wie die Überprüfung des Gewichtes und des Gesamtzustandes. Erst diese Untersuchung zusammen mit der Befragung des Menschen ergibt eine Erstdiagnose.


Die Therapie beim Tierheilpraktiker


Nicht selten arbeiten Tierheilpraktiker präventiv, d. h., sie beugen bereits beim gesunden Tier möglichen Erkrankungen vor. So können leichte Defizite im Bewegungsapparat oder in den Organen schon frühzeitig durch Akkupunktur behandelt werden, sodass das körperliche Gesamtsystem des Tieres gestärkt wird. Nervöse Tiere lassen sich durch Bachblüten-Therapien auch psychisch stabilisieren. Im akuten Behandlungsfall sollte ein verantwortungsvoller Tierheilpraktiker seine Grenzen kennen und seine Behandlungsmethoden realistisch einschätzen können. Nicht immer kommt man in akuten Fällen mit alternativen Heilmethoden weiter, sondern sollte dann der klassischen Veterinärmedizin das Feld überlassen. In diesen Fällen verweist er die Tierbesitzer an einen Tierarzt. In vielen Bereichen jedoch kann der Tierheilpraktiker auch im Erkrankungsfalle therapieren.


Kaufmännische und administrative Tätigkeiten


Wer seine Berufung in der Heilpraxis sieht, wird administrative und kaufmännische Tätigkeiten kaum mögen. Doch auch sie gehören zum Praxisalltag dazu. Es müssen Abrechnungen geschrieben, Rechnungen bezahlt und Post versandt werden. Die Buchführung gilt es zu machen, Telefonate zu führen, Termine festzulegen, Papiere zu sortieren, kurz: alles das, was gute Bürokräfte machen, muss man selbst tun, wenn man sich eine eigene Bürokraft hierfür noch nicht leisten kann, was am Beginn einer Praxistätigkeit durchaus der Fall ist. Diese Tätigkeiten nehmen einen nicht unerheblichen Teil der Arbeitszeit ein und müssen – um den Praxisablauf nicht zu stören – in der Regel nach dem regulären Praxisbetrieb oder davor erledigt werden. Das dehnt die Praxiszeiten des selbstständigen Tierheilpraktikers sehr stark aus.


Zusammenfassung:


Für die Erstanamnese werden die Tierbesitzer befragt, dann schließt sich eine eigene Untersuchung an, um schließlich zu einer Diagnose zu führen, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist. Für diese Tätigkeiten hat der Tierheilpraktiker seinen Beruf erlernt. Aber auch kaufmännische und administrative Aufgaben nehmen einen großen Teil der Zeit in Anspruch.


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