Der Beruf des Heilpraktikers verlangt sehr viel Verantwortungsgefühl, da sich Heilpraktiker unmittelbar mit der körperlichen und seelischen Gesundheit des Menschen oder eines Tieres, wenn es sich um den spezialisierten Tierheilpraktiker handelt, auseinandersetzt. Die Verantwortung für die physische und psychische Gesundheit setzt auch voraus, dass der Heilpraktiker seine Grenzen erkennen und den Patienten dann an einen Arzt oder psychologischen Psychotherapeuten überstellen muss.  Die Fähigkeit zur Verantwortung setzt demnach eine große charakterliche Reife voraus, die den Heilpraktiker befähigt, persönliche Eitelkeiten und unangemessenen Ehrgeiz gar nicht erst aufkommen zu lassen, sondern den Patienten nur dort zu behandeln, wo seine Spezialisierung ihm auch wirklich helfen kann.


Die umfassende Ausbildung zum Heilpraktiker als Basis der Berufsverantwortung


Um seine Fähigkeiten aber auch seine Grenzen genau bestimmen zu können, braucht der verantwortungsvolle Heilpraktiker ein gesundes Fundament an komplexem Fachwissen. Dabei eignet der Heilpraktiker sich dieses Fachwissen nicht nur aus eigenem Interesse an seinem Beruf an, sondern vor allem deshalb, weil die Zulassung zum Heilpraktiker durch die regionalen Gesundheitsämter dieses Fachwissen voraussetzen und es sich in einem ausführlichen Überprüfungsverfahren unter Beweis stellen lassen. Dabei hat es die amtsärztliche Überprüfung ganz schön in sich und die Durchfallquote ist sehr hoch. Man will einfach dadurch sicherstellen, dass nur die Besten der Besten, die fachlich Kompetentesten, die Zulassung zum Heilpraktiker erhalten und damit im Gesundheitsbereich neben den Ärzten Patienten behandeln dürfen.


Verschiedene Ausbildungswege führen zur erfolgreichen Heilpraktiker-Prüfung


Man kann sein Fachwissen für die Heilpraktiker-Prüfung auf verschiedenen Wegen erlernen: über ein Präsenzstudium in Teilzeit (Abend- oder Wochenendkurse) an einer der renommierten Heilpraktiker-Schulen oder über ein Fernstudium. Daneben gibt es noch die – nicht zu empfehlende – Methode, sich das Fachwissen vollkommen ungesteuert selbstständig anzueignen, indem man Fachbücher studiert. Letztere Methode weist den angehenden Heilpraktiker nicht darauf hin, worauf es bei der Prüfung ankommt und das reine, ungesteuerte Selbststudium ist in der Regel nicht didaktisch durchstrukturiert. Es sei an dieser Stelle nur deshalb erwähnt, weil es eine zulässige Methode ist. In der Heilpraktiker-Prüfung wird am Ende das Fachwissen abgefragt, nicht die Art und Weise, wie gut die didaktische Methode war, mit der man es sich angeeignet hatte.

Zusammenfassung:
Drei Ausbildungswege führen zur fachlichen Zulassung zum Heilpraktiker, eine Übersicht zeigt, welche:

 Ausbildungswege zum Heilpraktiker

 
Die grüne Farbe zeigt bereits die zu empfehlenden und die rote Farbe die nicht zu empfehlenden Ausbildungswege an.
 

Anmerkung:  Dieselben Ausbildungswege betreffen selbstverständlich auch den angehenden Tierheilpraktiker. In der Grafik wurde er nur nicht mit aufgezählt, weil es für Tierheilpraktiker keine allgemeine amtsärztliche Überprüfung gibt. 

Wir haben für Sie die besten Anbieter für ein Fernstudium zum Heilpraktiker aufgeführt:

 

 

PS: Für einen besseren Vergleich empfehlen wir die Kataloge aller 4 oben genannten Anbieter anzufordern und sich diese in Ruhe anzuschauen. Manche anbieter senden Ihnen zusätzlich Probelektionen zu, so können sie entscheiden, ob Ihnen das Angebot zusagt oder nicht. Hier sei noch erwähnt, dass das Ganze für Sie komplett kostenlos und unverbindlich ist. Sie gehen dadurch keinerlei Verpflichtungen ein.

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