Für die Ausübung des Berufs als Tierheilpraktiker gibt es keine gesetzlichen Regelungen und damit auch keinerlei Ausbildungsvorschriften. Auch ist die Berufsbezeichnung rechtlich nicht geschützt. Aber es gibt Berufsverbände von guten Tierheilpraktikern, die sich organisieren, um eine möglichst einheitliche Regelung hinsichtlich Fachkompetenzen und Berufsausübung zu etablieren.


In welchen Verbänden können sich Tierheilpraktiker organisieren?


Auch für den Berufsstand der Tierheilpraktiker gelten Seriosität und Fachkompetenz als unverzichtbares Fundament, um das Ansehen eines ansonsten rechtlich ungeschützten Berufes zu schützen. So organisieren sich Tierheilpraktiker gerne in Berufsverbänden, um ihren Klienten auch zu zeigen, dass sie Wert auf eine gute Ausbildung, auf stete Weiterbildung und auf eine seriöse, kompetente Arbeitsweise legen. In folgenden Verbänden können sich Tierheilpraktiker organisieren:


•    Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V. (THP)
•    Deutsche Gesellschaft der Tierheilpraktiker & Tierphysiotherapeuten e.V. (DGT)
•    Verband freier Tierheilpraktiker e.V. (VfT)
•    Verband der Tierheilpraktiker für klassische Homöopathie e.V. (VTkH)
•    Deutsche Tierheilpraktiker Union e.V. (DTU)
•    Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker (FNT)
•    Ältester Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands seit 1931 e.V. (THP)
•    Arbeitsgemeinschaft deutscher Tierheilpraktiker im FVDH e.V. (ADT)
•    Freier Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V. (FVDH)
•    Kooperation Deutscher Tierheilpraktiker Verbände e.V. (KTHP)


Üblicherweise bieten die Berufsverbände für Tierheilpraktiker auch die Berufsausbildung an.


Die Berufsordnung für Tierheilpraktiker


Einige der hier genannten Verbände für Tierheilpraktiker haben sich  zusammengeschlossen und eine gemeinsame Berufsordnung verabschiedet, die für diese beteiligten Verbände allgemeinhin gültig ist. In der Berufsordnung für Tierheilpraktiker sind Richtlinien zur Berufspraxis und zur fachlichen Bildung festgelegt.
Folgende Richtlinien finden Sie in der Berufsordnung für Tierheilpraktiker:


•    Berufsgrundsätze
•    Berufspflichten
•    Schweigepflicht
•    Fortbildungspflicht
•    Richtlinien für den Praxisbetrieb
•    Richtlinien für die Werbung
•    Zeugnisse und Gutachten
•    Gebühren
•    Verkauf und Verpachtung einer Praxis
•    Richtlinien zur Verabreichung von Arzneimitteln
•    Haftpflicht
•    Meldepflicht und Anzeigepflicht
•    Hilfskräfte
•    Berufsaufsicht
•    Standesdisziplin
•    Zuweisung gegen Entgelt
•    Bestandberatung
•    Verstöße gegen die Berufsordnung
•    Geltungsbereich, Änderungen und Inkrafttreten


Zusammenfassung:
Verschiedene Berufsverbände für Tierheilpraktiker haben sich kooperativ zusammengeschlossen und eine gemeinschaftliche Berufsordnung herausgegeben, die Richtlinien zur Fortbildung, zur Praxisausübung und zu Standespflichten festlegt. Die jüngste Fassung der Berufsordnung für Tierheilpraktiker stammt aus dem Jahr 2004.

Wir haben für Sie die besten Anbieter für ein Fernstudium zum Heilpraktiker aufgeführt:

 

 

PS: Für einen besseren Vergleich empfehlen wir die Kataloge aller 4 oben genannten Anbieter anzufordern und sich diese in Ruhe anzuschauen. Manche anbieter senden Ihnen zusätzlich Probelektionen zu, so können sie entscheiden, ob Ihnen das Angebot zusagt oder nicht. Hier sei noch erwähnt, dass das Ganze für Sie komplett kostenlos und unverbindlich ist. Sie gehen dadurch keinerlei Verpflichtungen ein.

Top