wie ein typischer Arbeitsalltag eines Heilpraktikers abläuft, hängt im Wesentlichen von den Patienten und ihren Beschwerden selbst ab. Kein Praxistag wird genauso wie der vorhergehende ablaufen und doch werden sich mit wachsender Praxisroutine einige Abläufe ähneln und wiederholen. Die Handlungsabläufe des Heilpraktikers bestehen aus Erstanamnese, Erstdiagnostik, Therapie und Besprechungen über den Therapieverlauf. Welche der täglichen Praxisaufgaben in welcher Reihenfolge oder Häufigkeit anfallen, hängt in der Regel vom Patientenaufkommen ab. Kommen viele Erstpatienten in die Praxis, wird der Tagesablauf zunächst primär durch Diagnostik und Anamnese geprägt sein.

Erst in den Folgeterminen werden Therapieverfahren angewandt. Ein selbstständiger Vollzeit-Heilpraktiker mit eigener Praxis kann – ähnlich wie auch ein Arzt – mit einem langen Praxistag rechnen, denn zur Patientenbehandlung kommen noch kaufmännische und buchhalterische Tätigkeiten hinzu, sofern man hierfür keine Mitarbeiter beschäftigt hat. Ein Arbeitstag von zehn bis sechzehn Stunden ist dabei nicht unüblich.


Die Erstanamnese – mit ihr steht und fällt die gesamte Heilpraxis
 

Eine therapeutische Beziehung zwischen Patient und Heilpraktiker muss auf solide Grundlagen gestellt werden. Daher beginnt jede Zusammenarbeit mit der Erstanamnese. Hierin unterscheiden sich Heilpraktiker von Ärzten auf den ersten groben Blick kaum, denn auch die Schulmedizin arbeitet mit einer gründlichen Anamnese. Unter Anamnese versteht man die gründliche Befragung des Patienten nach seinen Beschwerden und seine persönlichen Lebensumständen. Während die Schulmedizin vorwiegend einen symptombetonteren Fragenkatalog bei der Erstanamnese anwendet, stellt der Heilpraktiker in den meisten Fällen auch Fragen zur ganzheitlichen Lebenssituation, die scheinbar nicht erkennbar in einem Zusammenhang mit dem akuten Problem stehen müssen.

Die Erstdiagnostik – der Heilpraktiker macht sich ein praktisches Bild

Neben der Erstanamnese gehört die Erstuntersuchung mit verschiedenen Diagnoseverfahren zum wichtigsten Vorgang im Praxisablauf eines Heilpraktikers. Hierzu zählen die bekannten Untersuchungsmethoden wie Abhören, Abklopfen, Iris- und Zungendiagnostik, Harn- und Blutuntersuchungen und vieles mehr.

Die Therapie – die richtige Behandlungsmethode wählen

Da die Heilpraxis verschiedene Therapieverfahren kennt, u.a. Homöopathie, Spagyrik, Bioresonanztherapie, Blutegelbehandlung und vieles mehr, kann der Heilpraktiker erst aufgrund einer gründlichen Erstuntersuchung die entsprechenden Therapieverfahren einleiten.
 
Das Kaufmännische – oft ungeliebt, aber unverzichtbar

Natürlich wünscht sich jeder Heilpraktiker kaum etwas anderes als den Umgang mit den Patienten. Dafür wurde er ausgebildet, darin sieht er seine Berufung: nämlich Menschen zu helfen. Trotzdem gehören kaufmännische Dinge wie Kassenabrechnungen, private Honorarrechnungen zu verfassen und Buchhaltung für die Steuer zu führen dazu. Die wenigsten werden diese Dinge lieben, aber sie sind in den Praxisalltag integriert und werden in der Regel nach Praxisschluss noch durchgeführt.

Zusammenfassung:

Wer sich als Heilpraktiker nicht sofort Angestellte für die tägliche Praxisunterstützung leisten kann, muss neben den typischen Berufsabläufen eines Heilpraktikers – also Erstanamnese und –diagnostik, Therapie und Therapiedurchsprache – noch alle kaufmännisch-administrativen Tätigkeiten selbst durchführen. Das verlängert den Praxistag erheblich, sodass ein selbstständiger Heilpraktiker nicht selten auf 10 bis 16 Stunden Arbeitszeit kommt.

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