Der Moment, der allen angehenden Heilpraktikern mit Sicherheit am meisten Respekt einflößt, ist die amtsärztliche Kenntnisprüfung durch die regionalen Gesundheitsbehörden. Hier wird in einem schriftlichen Teil in Multiple-Choice-Fragen die notwendige medizinisch-physiologische Sachkenntnis sowie zur Gesetzeskunde abgefragt. Hat man den Schriftteil bestanden, darf man zur mündlichen Prüfung vor, in der man noch einmal zu bestimmten Naturheilverfahren oder Therapien, aber auch zu Stoffinhalten befragt wird.

Organisatorisches rund um die Heilpraktikerprüfung

In der Regel können sich angehende Heilpraktiker an zwei Terminen im Jahr der Kenntnisprüfung stellen. Im Schriftteil bleiben ihnen zwei Zeitstunden, um wenigstens Dreiviertel eines Fragenkataloges richtig zu beantworten. In der mündlichen Prüfung wird der Prüfling nochmals in etwa zwanzig bis dreißig Minuten zu einem Vertiefungsthema befragt.

Multiple-Choice – die tückische Art zu fragen

Um das Korrigieren später so einfach und eindeutig wie nur möglich zu gestalten, werden in der Heilpraktikerprüfung keine frei zu beantwortenden Fragen gestellt. Das mag auch rechtliche Gründe haben, damit es nicht zu Diskrepanzen zwischen Prüfern und Prüflingen kommt, wenn frei formulierte Antworten nach Ansicht des Prüfungskandidaten den Sachverhalt richtig erläutern, der Prüfer aber etwas anderes erwartet hatte. Bei Multiple-Choice-Fragen gibt es nur „Richtig“ oder „Falsch“ und keinerlei Abstufungen dazwischen. Manchmal ist nur eine Antwortoption richtig, manchmal gibt es mehrere richtige Antworten. Was jeweils gefordert ist, wird angegeben. Multiple-Choice-Fragen sind sehr tückisch. Das liegt daran, dass sie sehr exakt formuliert sein müssen. Manchmal sind es nur winzig kleine Wörter innerhalb einer Aussage, die darüber entscheiden, ob eine Antwort richtig oder falsch ist. Daher sollte man sich auf dieses Frageverfahren gründlich vorbereiten.


Keine Vorbereitung ohne Zeitmanagement

Sich alleine intensiv auf die Prüfungsfragen vorzubereiten und Stoffinhalte zu lernen, ist zu wenig, wenn man es nicht mit einem effektiven Zeitmanagement verbindet. Regelmäßig über einen längeren festen Zeitraum kleinere Stoffportionen aufzubereiten ist nutzbringender als kurz vor der Prüfung alles auf einmal innerhalb kürzester Zeit zu lernen. Wer sich jedoch seine Zeit sinnvoll einteilt und den Stoff portionsweise aufbereitet und Gelerntes immer wiederholt, kann der anstehenden Kenntnisprüfung gelassen entgegen sehen.


Zusammenfassung:


•    Heilpraktikerprüfungen werden von den regionalen Gesundheitsbehörden in der Regel zweimal pro Jahr zu festen Terminen abgenommen.
•    Der Schriftteil dauert zwei Zeitstunden, der mündliche Teil etwa zwanzig bis dreißig Minuten.
•    Gefragt wird in der schriftlichen Klausur über Multiple-Choice-Aufgaben, die sehr exakt in den Antwortoptionen vorformuliert und deshalb manchmal etwas tückisch sind.
•    Zu einer effektiven Prüfungsvorbereitung gehört immer auch ein gutes Zeitmanagementsystem.

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