Existenzgründung

Sich für eine eigene Praxisgründung zu entscheiden, ist ein bedeutsamer Schritt für Heilpraktiker, der nicht so nebenbei vollzogen wird, sondern einer gründlichen Planung bedarf. Es gibt sehr viele Faktoren zu berücksichtigen wie das nötige Startkapital, geeignete Praxisräume, den idealen Praxisort und vieles mehr. Immerhin kostet bereits die Berufsausbildung zum Heilpraktiker sehr viel Geld und die Existenzgründung wird abermals einen nicht unerheblichen Betrag erfordern. Umso wichtiger ist es, mit der eigenen Existenzgründung einen Praxisbetrieb ins Leben zu rufen, der sich nach einer gewissen Anlaufzeit auszahlt und auf sicheren Beinen steht. Zu oft berücksichtigen Existenzgründer fundamentale Dinge nicht und müssen ihr Geschäft nach einer gewissen Zeit wieder aufgeben.

In Ruhe planen und keine Schnellschüsse wagen

„In der Ruhe liegt die Kraft“, sagt der Volksmund sehr weise. Das gilt natürlich auch für Existenzgründer, die eine eigene Heilpraxis eröffnen wollen. Ob sie sich dabei für den Beruf des (Human-)Heilpraktikers, des Heilpraktikers für Psychotherapie oder des Tierheilpraktikers interessieren, spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. In jedem Fall benötigen selbstständige Heilpraktiker einen eigenen Praxisbetrieb. Dabei kommt es darauf an, keine unüberlegten „Schnellschüsse“ zu tätigen, sondern den Schritt zur eigenen Existenz gründlich zu planen.

Oft genug kommt es vor, dass man ein unglaublich günstiges Mietangebot für mögliche Praxisräume findet und schon den Mietvertrag unterzeichnet, ohne vorher alle anderen Faktoren bei der idealen Standortwahl berücksichtigt zu haben. Das Ende ist in vielen Fällen dann eine zwar preisgünstig gemietete Praxis, die aber tagtäglich leer steht, weil die Nachfrage nach einem Heilpraktikerangebot an dieser Stelle nicht gegeben ist oder die möglichen Patienten einen zu weiten Anfahrtsweg haben, wie es im ländlichen Raum häufig der Fall ist. Dann kann sich das vermeintliche Mietschnäppchen am Ende als finanzieller „Klotz am Bein“ entpuppen.