Der Beruf des Tierheilpraktikers geht auf dieselben Wurzeln zurück wie der Beruf des Tierarztes. Etwa ab dem 18. Jh. verzweigte sich die Tierheilkunde in einen Bereich der Tiermedizin und in einen nicht-universitären Bereich der Tierheilkunde durch Laien. Davor gab es bereits einige Tausend Jahre Tierheilkundige, die sich der Gesunderhaltung ihrer Haustiere widmeten.


Tierheilkunde war in allen Kulturen wichtig, in denen Menschen Haustiere hielten und von deren Erzeugnissen lebten. Die Tierheilpraxis durch Laien wurde niemals von der Veterinärmedizin abgelöst, wohl verlor sie durch diese eine Weile an Bedeutung. Erst in der modernen Zeit erhielt die Tierheilpraxis als Alternative zur Tiermedizin neue Belebung, da Letztere rein naturwissenschaftlich arbeitet und manchen Menschen dabei der ganzheitliche Aspekt fehlt. Da Tierheilpraktiker in ihren Behandlungsmethoden auch esoterische Vorgehensweisen nicht ausschließen, erfreuten sie sich mit dem Boom der Esoterik wieder größerer Beliebtheit.


Heute stellt die Tierheilpraxis eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Tiermedizin dar. Mit sogenannten sanften Methoden wie Bachblütentherapien und Akkupunktur sollen Tiere alternativ behandelt werden. Vielen Tierbesitzern ist es sehr wichtig, dass ihren vierbeinigen Lieblingen dieselbe breite Behandlungspalette zur Verfügung steht wie ihnen selbst. Selbstverständlich wird die Tierheilkunde niemals die Tiermedizin ersetzen, aber Tierbesitzern ist es sehr wichtig, dass sie die Wahl haben zwischen klassischen und alternativen Methoden. Eine schöne Zusammenfassung über die Geschichte der Tierheilkunde kann man bei Planet Wissen online nachlesen.


Zusammenfassung:


Seit der Mensch Tiere domestiziert hat, ist er auch um deren Gesunderhaltung bemüht – schon aus purem Eigeninteresse heraus. Erst im 18. Jh. entstand der wissenschaftliche Zweig der Tiermedizin, wobei parallel dazu die Laien-Tierheilkunde bis heute erhalten blieb.

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