Beantragung des Termins für angehende Heilpraktiker

Wann ein Prüfungskandidat zum nächstmöglichen Prüfungstermin zugelassen wird, hängt in der Regel vom rechtzeitigen Eingang des Anmeldeantrags ab. Hier muss der angehende Heilpraktiker ein gutes Geschick zum Koordinieren besitzen. Immerhin dürfen bestimmte Dokumente wie das ärztliche Attest oder das polizeiliche Führungszeugnis nicht älter als drei Monate sein. Es nützt also nichts, diese Formalitäten direkt zu Beginn der Ausbildung zu erledigen, da die Gültigkeit dann mit Sicherheit abgelaufen ist, wenn man prüfungsbereit ist.

Für die Beantragung eines polizeilichen Führungszeugnisses beim Generalbundesanwalt kann man ruhig einige Wochen Bearbeitungszeit veranschlagen. Ein Führungszeugnis bekommt man nicht kurzfristig innerhalb von ein oder zwei Wochen. Also sollte man das Führungszeugnis jedenfalls so früh beantragen, dass man vor Ablauf der Anmeldefrist zur Heilpraktikerprüfung das geforderte Dokument zur Hand hat, aber auch so spät, dass es nicht schon wieder älter als drei Monate und damit ungültig ist.


Wo ist das polizeiliche Führungszeugnis zu beantragen?


In der Regel bieten die regionalen Bürgerämter in den Meldebehörden die Möglichkeit, einen Antrag auf Ausstellung eines polizeilichen Führungszeugnisses zu stellen. Ein Führungszeugnis gibt es nicht kostenfrei, sondern es ist eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 13,- Euro zu entrichten. Diese wird direkt beim Bürgeramt oder bei der Meldestelle bezahlt. Mehr Informationen rund ums Führungszeugnis findet man beim Bundesministerium für Justiz.