Bevor man sich dazu entscheidet, Heilpraktiker zu werden, sollte man sich gründlich über das Berufsbild informieren. Die Ausbildung hierzu ist nämlich komplex und selbst zu bezahlen. Um diesen Weg zu beschreiten, sollte man sich im Klaren darüber sein, wirklich die richtige Berufswahl getroffen zu haben, sonst droht am Ende eines langen und mühseligen Weges das enttäuschte Scheitern, denn nicht jeder der vielen Kandidaten, die sich zur Heilpraktikerprüfung anmelden, schaffen diese tatsächlich. Hier finden Sie allerdings wirklich viele Informationen rund um das Berufsbild des Heilpraktikers, sodass Ihre Berufswahl anschließend auf einer bewussten und gut durchdachten Entscheidung fußt.

Welche Arten von Heilpraktikern gibt es?

Es gibt drei Möglichkeiten, den Beruf des Heilpraktikers auszuüben:

  • Als Heilpraktiker (zur Ausübung der Heilkunde)
  • Als Heilpraktiker für Psychotherapie („Kleiner Heilpraktiker“, auf Psychotherapie beschränkt; die Heilkunde darf hierbei nicht ausgeübt werden)
  • Als Tierheilpraktiker

 

Was ist für das Berufsbild des Heilpraktikers kennzeichnend?

Drei Dinge kennzeichnen ganz allgemein das Berufsbild des Heilpraktikers:

  • Festgesetzte rechtliche Grundlagen
  • Eine umfassende und fundierte Ausbildung
  • Die Berufspraxis

 

Die rechtlichen Grundlagen für Heilpraktiker

Im Detail werden die Rechtsgrundlagen für den Heilpraktikerberuf auf dieser Seite noch an anderer Stelle behandelt. Allgemein gilt jedoch, dass die Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung, wie die Tätigkeit des Heilpraktikers im Fachjargon heißt, im Heilpraktikergesetz von 1939 geregelt ist. Daneben gibt es eine Berufsordnung für Heilpraktiker, in denen die Grundlagen zur Berufsausübung verankert stehen. Bevor der Heilpraktiker allerdings beruflich tätig werden kann, muss er die rechtliche Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (ohne Bestallung) erteilt bekommen. Diese Erteilung erhält er nur, wenn er sich der amtsärztlichen Überprüfung des notwendigen Fachwissens unterzogen und diese bestanden hat. Da die amtsärztliche Überprüfung ein sehr komplexes Fachwissen voraussetzt, muss der Heilpraktiker sich dieses aneignen und nachweisen.


Die Berufsausbildung des Heilpraktikers

Um Heilpraktiker werden zu können, gibt es verschiedene Wege. Für welchen Weg man sich dabei entscheidet, bleibt jedem angehenden Heilpraktiker selbst überlassen. Am Ende des Ausbildungsweges steht allen Berufsanwärtern die amtsärztliche Überprüfung des berufsrelevanten Fachwissens bevor. Bei dieser Prüfung trennt sich die Spreu sehr stark vom Weizen. Aus diesem Grunde sollten Heilpraktiker in spe auf ihre Ausbildung großen Wert legen, denn am Ende des Weges müssen sie ein fundiertes und komplexes Fachwissen nachweisen können.

Die berufliche Praxis des Heilpraktikers

Um als Heilpraktiker eine eigene Praxis erfolgreich leiten zu können, reichen Begeisterung und die Liebe zum Tun alleine nicht aus. Diese Begabungen sind notwendig, um durchzuhalten und erfolgreich zu werden, aber sie müssen natürlich durch weitere kaufmännische Skills ergänzt werden.
So braucht der selbstständige Heilpraktiker Kenntnisse zu betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Praxismanagement, das richtige Know-how zur Patientenverwaltung, zum Datenmanagement und natürlich auch zur Akquise neuer Patienten. Der Umgang mit professioneller Software ist dabei für die Abrechnung mit den zuständigen Krankenkassen für die abrechnungsfähigen Leistungen unverzichtbar, genauso wie das professionelle Erstellen von Honorarrechnungen.

Wir haben für Sie die besten Anbieter für ein Fernstudium zum Heilpraktiker aufgeführt:

 

 

PS: Für einen besseren Vergleich empfehlen wir die Kataloge aller 4 oben genannten Anbieter anzufordern und sich diese in Ruhe anzuschauen. Manche anbieter senden Ihnen zusätzlich Probelektionen zu, so können sie entscheiden, ob Ihnen das Angebot zusagt oder nicht. Hier sei noch erwähnt, dass das Ganze für Sie komplett kostenlos und unverbindlich ist. Sie gehen dadurch keinerlei Verpflichtungen ein.

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