Mit welchen Verfahren arbeitet ein Heilpraktiker?

 

Zunächst lässt sich das große Feld der Heilpraktikerverfahren sinnvollerweise unterteilen in zwei große Bereiche:

 

  • Diagnoseverfahren
  • Heilverfahren

 

Das ist deshalb notwendig, weil vor die Heilanwendung die Krankheitserkennung, also die Diagnose, gesetzt ist.
Die bekanntesten Diagnoseverfahren:

 

  • Irisdiagnostik

 

Die Iris beider Augen ist für die Diagnoseerstellung schematisch wie eine Uhr in zwölf gleiche Abschnitte aufgeteilt. Jedem Abschnitt wird ein Organ zugeordnet. Die Iris des rechten Auges spiegelt die rechte Körperhälfte, die Iris des linken Auges die linke Körperhälfte wider. Je nachdem, wo auf der Iris Veränderungen oder Verfärbungen auftreten, kann der Heilpraktiker daraus ableiten, in welchem Organ oder Körperbereich die Beschwerden ihre Ursachen haben.

 

  • Fußreflexzonendiagnose

 

Genau wie bei der Iris, stehen auch einzelne Abschnitte an den Fußsohlen, den sog. Fußreflexzonen, für ihnen zugeordnete Organe. Durch Abtasten kann der Heilpraktiker herausfinden, wo Druckempfindlichkeiten vorherrschen. Hier weiß er dann, dass eine Störung des durch diese Zone repräsentierten Organs vorliegt.

 

  • Zungendiagnostik

 

Vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird das Verfahren der Zungendiagnostik angewandt. Ein Blick auf die Zunge sagt dem erfahrenen Therapeuten viel aus über die gesamte körperliche Verfassung wie auch über einzelne Störungsbereiche.

 

  • Antlitzdiagnostik

 

Ebenfalls aus der TCM stammt die Antlitzdiagnostik. Hier geht man davon aus, dass einzelne Gesichtsbestandteile wie Nase, Nasenflügel, Wangen usw. bestimmten Organen zugeordnet werden. Ein Blick in das Gesicht des Patienten spricht für einen Therapeuten dabei Bände, denn der gesamte körperliche Zustand lässt sich darin ablesen.

 

  • Haaranalyse

 

Bekannt ist die Haaranalyse in der Gesellschaft lediglich als Mittel, um Drogen oder Doping nachzuweisen. Sie kann aber weitaus mehr: Mittels einer Haaranalyse lässt sich ebenfalls feststellen, ob mineralische Mangelerscheinungen auftreten, oder ob Vitamine bzw. Spurenelemente fehlen.

 

  • Kirlianfotografie

 

Dieses Verfahren der Fotografie unter Hochspannung zeigt elektrische Felder auf. Je nachdem, wenn Störungen im Organismus vorliegen, kann es zu einer Verminderung der Abstrahlung kommen und dem Therapeuten somit Auskunft geben.

 

  • Klinische Untersuchungen / Messungen / Laboruntersuchungen

Selbstverständlich arbeiten Heilpraktiker auch mit konservativen Diagnosemethoden wie Blutdruck- und Pulsmessungen, Laboruntersuchungen und dem Abhören oder Abklopfen des Körpers.

Wir haben für Sie die besten Anbieter für ein Fernstudium zum Heilpraktiker aufgeführt:

 

 

PS: Für einen besseren Vergleich empfehlen wir die Kataloge aller 4 oben genannten Anbieter anzufordern und sich diese in Ruhe anzuschauen. Manche anbieter senden Ihnen zusätzlich Probelektionen zu, so können sie entscheiden, ob Ihnen das Angebot zusagt oder nicht. Hier sei noch erwähnt, dass das Ganze für Sie komplett kostenlos und unverbindlich ist. Sie gehen dadurch keinerlei Verpflichtungen ein.

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