Heilpraktikerausbildung - welche Kosten entstehen?

 Welche Kosten entstehen?

Die Heilpraktikerausbildung ist kein Ausbildungsberuf im herkömmlichen Sinne, zu dem man sich um einen Ausbildungsplatz bewirbt und dann eine Ausbildungsvergütung pro Monat erhält. Im Gegenteil: Die gesamte Ausbildung bezahlt der angehende Heilpraktiker selbst. Die Kosten für die Ausbildung kann er selbstverständlich steuerlich geltend machen, aber zunächst muss er sie entrichten. Die Kosten für Ausbildung schwanken und sind von verschiedenen Faktoren abhängig.

Da es sich bei der Heilpraktikerausbildung nicht um einen gesetzlich geregelten Ausbildungsberuf handelt, sondern um das Vermitteln von Fachkenntnissen, die notwendig sind, wenn man später eine Prüfung zum Heilpraktiker ablegen möchte, kann man selbst entscheiden, wie intensiv diese Vorbereitung ablaufen soll. Je zeitintensiver die schulische Betreuung, umso kostenintensiver ist die Ausbildung.

Wer sich für eine möglichst umfassende Betreuung entscheidet, beispielweise in einer Präsenzschule mit festen Unterrichtszeiten von Montag bis Freitag, der liegt bei einer 24monatigen Ausbildung bei Kosten an die 6000,- Euro. Es kann aber auch sein, dass ein Berufstätiger wochentags einer regulären Arbeit nachgeht und sich am Wochenende zum Heilpraktiker schulen lassen möchte. Bei einer 26monatigen Ausbildungszeit muss mit Kosten um die 4500,- Euro gerechnet werden.

Für den geringeren Betrag im Vergleich zur täglichen Schulung, wird der Lehrstoff nur an Samstagen unterrichtet und der Schüler muss sich viele Kenntnisse zusätzlich alleine aneignen. Wem die Kosten zu hoch sind, der kann sich auch für ein Fernstudium entscheiden. Hier liegen die Kosten zwischen 1500,- und 2000,- Euro im Schnitt. Alle Institutionen, ob mit Präsenzunterricht oder per Fernbetreuung, bieten natürlich eine monatliche Ratenzahlung an.