Prüfungsinhalte der Heilpraktikerprüfung

Vermutlich werden Sie als angehender Heilpraktiker als erste aller Informationsseiten diese Seite öffnen, weil Sie wissen möchten, was Sie inhaltlich in der amtsärztlichen Prüfung erwartet. Dieser Wunsch ist nur allzu verständlich, möchte man in seiner Prüfungsvorbereitung doch eine sinnvolle Auswahl treffen und gewisse Prioritäten setzen und sich nicht den Gesamtstoff einverleiben müssen.


Um den Gesamtstoff wird allerdings kein Heilpraktiker herumkommen. Trotzdem können Lerninhalte zu sinnvollen Einheiten zusammengefasst und bestimmte Präferenzen ins Auge gefasst werden. Immerhin umfasst die schriftliche Kenntnisprüfung für Heilpraktiker einen Fragekatalog von 60 Fragen. Das bedeutet, dass das komplexe medizinisch-physiologische Gesamtwissen auf eine Auswahl an Fragen reduziert wurde. Insofern macht es auf jeden Fall Sinn, jene Stoffinhalte intensiver zu lernen, die mit großer Wahrscheinlichkeit Prüfungsbestandteil sein werden und jenen Stoffinhalten, die weniger prüfungsrelevant sind, auch weniger Aufmerksamkeit zu widmen. Dass das gesamte Fachwissen zur Berufsausbildung dazugehört, dürfen auch eher seltener abgefragte Stoffinhalte nicht ganz außer Acht gelassen werden, aber zur Prüfungsvorbereitung kann man sie etwas vernachlässigen.

Prüfungsrelevante Stoffkategorien ( In Bearbeitung )


Diese Übersicht zeigt lediglich an, aus welchen Kategorien Prüfungsfragen entnommen sein können. Einen sehr guten Einblick bietet auch der Gegenstandskatalog des Gesundheitsamtes Husum, in dem von der regionalen Gesundheitsbehörde geforderte Kenntnisse aufgelistet sind. Dieser Gegenstandskatalog lässt sich nicht verallgemeinern, da jede Gesundheitsbehörde ihre eigenen Schwerpunkte für die Kenntnisüberprüfung festlegt. Auch ist dieses Downloadexemplar bereits aus dem Jahr 2004 und damit mehrfach aktualisiert.  Als Orientierungshilfe für angehende Heilpraktiker jedoch lohnt sich ein Blick dort hinein, weil er zeigt, welche Anforderungen die Gesundheitsbehörde stellt. Es sind Prüfungsinformationen aus erster Quelle sozusagen.

Es macht auf jeden Fall Sinn, sich den Prüfungsstoff zu sinnvollen Kategorien zusammenzufassen. In der Regel gehen Heilpraktikerschulen und Fernstudiengänge didaktisch sehr sinnvoll vor und vermitteln das Heilpraktikerwissen immer kategorienweise.

Welche Fragetechnik wenden die amtsärztlichen Prüfer an?

Der Fragenkatalog der schriftlichen Heilpraktikerprüfung besteht aus 60 Multiple-Choice-Fragen. Hier sind zu den Fragen bereits Antwortoptionen vorgegeben, aus denen der Prüfling eine oder mehrere richtige auswählen muss. Dabei gibt es folgende Antwortmöglichkeiten:

  • Einfachauswahl (nur eine der gegebenen Antworten ist richtig)
  • Mehrfachauswahl (es können mehrere oder alle Antworten richtig sein)
  • Aussagenkombination (es sind bereits zwei oder mehr richtige Antwortkombinationen vorgegeben; der Prüfling muss entscheiden, welche Kombination richtig ist)


Echte Prüfungsfragen zum Üben vor der Prüfung


Eine Übersicht über Fragekategorien alleine ist noch nicht unbedingt hilfreich genug. Sie unterstützt angehende Heilpraktiker zwar bei der Prüfungsvorbereitung, zeigt aber noch nicht, wie eine Prüfung tatsächlich ablaufen kann. Dazu bedarf es einer Prüfungssimulation mit echten Prüfungsfragen. So sind die Fragenkataloge bereits abgelaufener Heilpraktikerprüfungen frei im Netz verfügbar und bieten dem Prüfling eine gute Vorbereitungsgrundlage, da er sich anhand echter Prüfungsfragen auf Art und Umfang sowie Fragetechniken einstellen kann. Es lohnt sich daher, echte Prüfungsfragen online herunterzuladen und diese Fragen einmal oder mehrmals durchzuspielen.

Zusammenfassung:
•    Prüfungsrelevante Stoffkategorien sind die medizinischen Grundkenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathologie und Diagnostik, in der Psychiatrie sowie grundlegende Kenntnisse der berufsrelevanten Gesetzeskunde.
•    Geprüft wird in einem schriftlichen Fragenkatalog bestehend aus 60 Multiple-Choice-Fragen, die entweder eine Einfach-, Mehrfachantwort oder eine Antwortkombination zulassen.
•    Es macht Sinn, eine Prüfungssituation anhand echter Prüfungsfragen durchzuspielen. Solche Prüfungsfragen sind online verfügbar.