Wer sich für den Beruf des Heilpraktikers entscheidet, möchte natürlich wissen, wie gut seine beruflichen Chancen nach der Ausbildung stehen und wo man mit seinem hart erlernten und streng geprüften Fachwissen tätig werden kann. Dabei gibt es verschiedene Einsatzgebiete für Heilpraktiker:

Der selbstständige Heilpraktiker mit der eigenen Praxis

Der meist eingeschlagene Berufsweg eines ausgebildeten Heilpraktikers dürfte der Weg in die Selbstständigkeit mit eigener Praxis sein. Dieser Weg bietet Vor- und Nachteile: Frei in der Gestaltung seines eigenen Arbeitstages zu sein und eine Praxis nach seinen eigenen Vorstellungen führen zu können, gehört mit Sicherheit zu den großen Vorteilen der beruflichen Selbstständigkeit. Als Nachteil muss der Kostenfaktor genannt werden, ohne den es kaum geht, denn eine Praxis muss professionell eingerichtet werden. Hinzu kommen laufende Kosten für Raummiete (oder Tilgung bei Eigentum), evtl. Mitarbeiter und andere Kosten. Auch sind die Arbeitszeiten bei Selbstständigen kaum geregelt und die Tage werden in vielen Fällen wesentlich länger als bei Angestellten mit festem Arbeitsablauf.

Der angestellte Heilpraktiker: geregelte Arbeitszeiten, aber weisungsgebunden

Nicht selten scheuen Menschen vor dem Schritt in die Selbstständigkeit aus verschiedenen Gründen zurück. Sie bevorzugen die Sicherheit eines regelmäßigen Gehaltes und wählen lieber die Anstellung. Auch der Beruf des Heilpraktikers ist ein gern gewählter Anstellungsberuf und aufgrund des gestiegenen Ansehens ganzheitlicher Heilverfahren werden immer mehr Arbeitsplätze für Heilpraktiker geschaffen. Folgende Beispiele zeigen, wo Heilpraktiker häufig eine Anstellung finden können:

  • In großen, renommierten Heilpraxen zur Unterstützung des Praxisbetreibers
  • In großen Hotel- und Wellnessanlagen als kompetente Unterstützung des ganzheitlichen Gesundheits- und Wellnessangebotes
  • In ganzheitlich orientierten Kur- und Rehabilitationskliniken, in denen Heilpraktiker und Schulmediziner ergänzend zusammenarbeiten
  • Als Schulungs- oder Seminarleiter in einer anerkannten Heilpraktiker-Schule

Wer frisch seine Ausbildung erfolgreich absolviert hat und das finanzielle Risiko einer Selbstständigkeit noch nicht tragen möchte, kann als angestellter Heilpraktiker gute Berufserfahrungen sammeln, die ihm später zugutekommen. Da der Heilpraktiker nach den übereinstimmenden Berufsstatuten der Heilpraktikerverbände zur stetigen Weiterbildung verpflichtet ist, bieten ihm die meisten Anstellungsberufe in großen Kliniken, Hotels oder Praxen die Möglichkeit zur konsequenten Fortbildung. Allerdings ist der angestellte Heilpraktiker weisungsgebunden und hat sich an die Philosophie des Arbeitgebers zu halten. Eigene Ideen müssen mit dem Arbeitgeber abgesprochen werden und lassen sich unter Umständen nicht verwirklichen, wenn sie den Vorstellungen des Arbeitgebers widersprechen.

Zusammenfassung:

Die häufigste Berufswahl von Heilpraktikern ist der Schritt in die Selbstständigkeit, der oftmals ein finanzielles Risiko mit sich bringt. Auch als Angestellte finden Heilpraktiker vielfältige Anstellungsmöglichkeiten in großen Praxen, Kliniken, Hotel- und Wellnessanlagen und in Heilpraktikerschulen. Der Bedarf an Heilpraktikern ist enorm gestiegen, sodass die Berufsaussichten als sehr gut einzuschätzen sind.

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PS: Für einen besseren Vergleich empfehlen wir die Kataloge aller 4 oben genannten Anbieter anzufordern und sich diese in Ruhe anzuschauen. Manche anbieter senden Ihnen zusätzlich Probelektionen zu, so können sie entscheiden, ob Ihnen das Angebot zusagt oder nicht. Hier sei noch erwähnt, dass das Ganze für Sie komplett kostenlos und unverbindlich ist. Sie gehen dadurch keinerlei Verpflichtungen ein.

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