Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der Ausbildung zum Human-Heilpraktiker oder zum Heilpraktiker für Psychotherapie. Zum einen unterliegt der Beruf des Tierheilpraktikers keiner amtsärztlichen Kenntnisüberprüfung. Somit ist der Beruf auch nicht rechtlich geschützt. Theoretisch dürfte sich jeder Tierheilpraktiker nennen, unabhängig davon, inwieweit seine Fachkenntnisse reichen. Die einzigen Berufseinschränkungen, denen ein Tierheilpraktiker in Ausübung seiner Praxis unterliegt, sind die rechtlichen Grundlagen der Arzneimittelverordnungen sowie die Bestimmungen des Tierschutz- und des Tierseuchengesetzes. Die Ausbildung selbst jedoch wird nicht kontrolliert bzw. Fachkenntnisse von amtlicher Seite aus überprüft.


Zum anderen gliedern sich die Ausbildungsinhalte an den anerkannten Tierheilpraktikerschulen oder Fernlehrinstituten nach Tierarten. So kann man sich in seiner Ausbildung auf zwei oder drei Tierarten, beispielsweise Hunde, Katzen und Pferde oder Hunde, Katzen und Nager, festlegen. Welche Konstellationen dabei möglich sind, darüber geben die einzelnen Ausbildungsinstituten Auskunft.


Spezialisierungen sind sinnvoll


Diese Spezialisierungen machen sehr viel Sinn, weil alle Tierarten unterschiedlich sind und somit verschiedene Heilansprüche haben. Auch Veterinärmediziner spezialisieren sich in der Regel auf Groß- oder Kleintiere bzw. auf Exoten. Beim Tierheilpraktiker ist eine fundierte Fachkenntnis im Bereich von zwei bis maximal drei Tierarten besser als oberflächliche Kenntnisse bei einer größeren Bandbreite.


Ausbildungsinhalte in der Tierheilpraktikerausbildung


Wie schon beim Humanheilpraktiker und beim Heilpraktiker für Psychotherapie gehört auch zur Ausbildung angehender Tierheilpraktiker umfassendes Fachwissen. Zwar wird dieses Fachwissen von keiner amtsärztlichen Stelle der Kreisveterinärämter überprüft (ähnlich wie die Kenntnisprüfung bei angehenden Humanheilpraktikern durch das regionale Gesundheitsamt), doch führen die Verbände für Tierheilpraktiker Kenntnisüberprüfungen durch. Diese Prüfungen muss bestehen, wer sich einem Tierheilpraktiker-Verband anschließen möchte. Insofern bietet der Verband auch eine gewisse Qualitätsgarantie. In Verbänden organisierte Tierheilpraktiker mussten zuvor verbandsintern ihr Fachwissen nachweisen, was für spätere Kunden ein Qualitätsmerkmal ist. Der Tierheilpraktiker, der einem Verband angehört, verfügt garantiert über fundierte Fachkenntnisse. Nachfolgende Grafik gibt einen guten Überblick über die Ausbildungsinhalte, die angehende Tierheilpraktiker zu erwarten haben.
 
Zusammenfassung:


•    Ausbildungsinhalte für den Beruf des Tierheilpraktikers sind tierspezifisch ausgerichtet, d. h., es findet eine Spezialisierung auf maximal 2-3 Tierarten statt (zum Beispiel Hunde, Katzen und Nager oder Hunde, Katzen und Pferde)
•    Die Spezialisierung ist für die Qualität des Fachwissens sinnvoll (viel Fachwissen auf einem Spezialgebiet vs. mittlere Fachkenntnisse für alle Tierarten)
•    Es findet keine amtsärztliche Kenntnisüberprüfung statt.
•    Die Tierheilpraktiker-Verbände führen eigene Kenntnisüberprüfungen zur Qualitätssicherung durch. 

In der Frage, welche Wege einen Interessenten zum Beruf des Tierheilpraktikers führen, stehen dem angehenden Tierheilpraktiker – bei allen sonstigen ausbildungsspezifischen Unterschieden – wiederum dieselben Wege zur Verfügung wie auch schon dem Humanheilpraktiker und dem Heilpraktiker für Psychotherapie.

•    Präsenzstudium
•    Fernstudium
•    ungesteuertes Selbststudium


Die Tierheilpraktikerausbildung im Präsenzstudium

Es gibt unterschiedliche Zeitgestaltungsmodelle, die von Schule zu Schule variieren können. Folgende Unterrichtsmodelle sind häufig anzutreffen:

•    Tageskurse
•    Abendkurse
•    Wochenendkurse
•    Blockunterricht (Vollzeit)

In den Präsenzphasen des Unterrichts sitzt der Studierende gemeinsam mit anderen angehenden Tierheilpraktikern in einem Seminarraum, während der Dozent den Stoff fachlich und didaktisch aufbereitet vermittelt. Es lohnt sich, die einzelnen Unterrichtsmodelle näher zu betrachten:


•    Blockunterricht: Sehr beliebt bei Heilpraktikerschulen, die sich auf die Ausbildung für die Tierheilpraxis spezialisiert haben, ist der Blockunterricht. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Selbststudium und Präsenzunterricht. Im Selbststudium wird der Lernstoff selbstständig vorbereitet und im Blockunterricht an der Tierheilpraktikerschule wird das Gelernte anschließend intensiv aufbereitet und in der Praxis veranschaulicht. So ein Block geht in der Regel über etwa eine Woche und bietet täglich Vollzeitunterricht. Anschließend gibt es die nächste Phase des Selbststudiums, an die sich wiederum ein Block mit dem nächsten Themenkomplex anschließt, solange, bis alle relevanten Themen durchgearbeitet sind.

•    Wochenendunterricht: Die Alternative zur Kombination aus Blockunterricht und Selbststudium ist in den meisten Fällen der Wochenendunterricht. Hier treffen sich die Studierenden jedes Wochenende regelmäßig zu ihren Sitzungen, in denen der Dozent sie auf das Fachwissen vorbereitet. Die Werktage zwischen den Seminarsitzungen dienen dem selbstständigen Vor- oder Nachbereiten des Lernstoffs.

•    Tages-/Abendkurse: Wer lieber eine Schule besucht, in der er über einen regelmäßigen Zeitraum an bestimmten Tagen Unterricht hat – sei es in den Vormittags- oder Abendstunden – muss seine Wahl auf eine dementsprechende Schule lenken. Die Paracelsusschulen bieten sowohl Tages- als auch Abendkurse an.

Die Tierheilpraktikerausbildung im Fernstudium


Sowohl Vollzeit- als auch Blockunterricht verlangen vom Studierenden für einen bestimmten Zeitraum, keiner Berufstätigkeit nachzugehen. Entweder nimmt man sich dazu frei oder man ist überhaupt nicht berufstätig. Wer jedoch aktuell noch einer Berufstätigkeit nachgeht, muss seine Arbeitszeiten mit dem Studium der Tierheilpraxis in Einklang bringen. Zwar lassen Abend- und Wochenendkurse Raum, die Ausbildung auch berufsbegleitend durchzuführen, dennoch verlangt diese Koordination ein sehr straffes Zeitmanagement.


Hier bietet sich als Alternative ein Fernstudium an den großen Fernlehrinstituten oder an einer Heilpraktikerschule mit Fernlehrangeboten an. Der gesamte Lehrstoff wird in einzelnen Lehrheften systematisch gegliedert und didaktisch aufbereitet, sodass sich eine sinnvolle Struktur ergibt. Zwar ist ein Fernstudium mit einer großen Portion Selbstdisziplin verbunden, dafür lässt diese Lernform einem sehr viel Flexibilität in der Zeiteinteilung. Auch bei einem Fernstudium gibt es obligatorische Praxisseminare zum Ausbildungsende, in denen das Fachwissen praktisch angewandt werden kann.


Die Tierheilpraktikerausbildung im ungesteuerten Selbststudium


Wie schon beim Humanheilpraktiker und beim Heilpraktiker für Psychotherapie mehrfach angedeutet, gilt auch für die Ausbildung zu Tierheilpraktiker, dass ein ungesteuertes Selbststudium zwar zulässig, nicht aber anzuraten ist. Bei dieser Lernform besorgt man sich die entsprechenden Lehrbücher selbst und lernt – ohne jegliche fachliche Anleitung – alles für sich alleine. Man hat dabei weder ein direktes Feedback, noch kann man an irgendjemand Fragen stellen, wenn etwas unklar ist. Der Praxisbezug fehlt gänzlich und didaktisch wird der Laie auch nicht die idealen Lernmethoden für sich finden, wie es beispielsweise im Fernstudium noch der Fall ist. Wer den Beruf des Tierheilpraktikers nicht nur aus Hobby oder purem Interesse, sondern fundiert erlernen möchte, sollte sich fachlich richtig ausbilden lassen.


Zusammenfassung:


•    Wie bei jeder Heilpraktikerausbildung stehen dem angehenden Tierheilpraktiker die bekannten drei Ausbildungswege zur Verfügung: Präsenzstudium, Fernstudium oder ungesteuertes Selbststudium.
•    Das Präsenzstudium bietet verschiedene Zeitmodelle, die bei der Studienplanung zu berücksichtigen sind. So gibt es Schulen mit Vollzeit- und Teilzeitunterricht, mit Tages- und Abendkursen, mit Wochenendkursen oder Blockunterricht.
•    Das Fernstudium bietet die größtmögliche Zeitflexibilität, verlangt aber gleichzeitig sehr viel Selbstdisziplin.
•    Nicht anzuraten ist das ungesteuerte Selbststudium, weil es didaktisch nicht vorbereitet ist und keinen Bezug zur Praxis bietet.

Im Studienablauf kann man von einer Grobgliederung wie beim Humanheilpraktiker oder dem Heilpraktiker für Psychotherapie ausgehen:


 
In der Feingliederung unterscheidet sich der Studienablauf beim Tierheilpraktiker jedoch stark von den vorgenannten Heilpraktikerformen.


Ablauf des Grundstudiums


Im Grundstudium wird der Studierende an die Grundlagen der Veterinärmedizin herangeführt. Dazu gehören vertiefte Einblicke in die Anatomie und in die Physiologie der einzelnen Tierarten, auf die man sich spezialisieren möchte. Daneben müssen auch Grundlagen der Veterinärpathologie erlernt werden. Bei Tieren handelt es sich um eine spezielle Art von Patienten. Sie können nicht mit ihren Tierärzten oder Tierheilpraktikern sprechen und genau sagen, wo sie Beschwerden haben. Deshalb gehört eine genaue Kenntnis der Sollzustände im tierischen Körper dazu. Anhand klassischer Untersuchungsmethoden wie Röntgenaufnahmen, Ultraschall oder andere Bildgebungsverfahren werden dann Veränderungen sichtbar gemacht, die es zu erkennen gilt. Darüber hinaus bleibt Tierärzten und Tierheilpraktikern nur, das Verhalten der Tiere genau zu kennen und Unterschiede sofort wahrzunehmen. Wie hat sich die Körpersprache des Tieres verändert? Welche Laute gibt es von sich und gibt es sonstige Verhaltensauffälligkeiten? Diese und andere Dinge werden als Indikatoren zur Diagnoseerstellung mit herangezogen. Das Grundstudium ist demnach dazu da, alle notwendigen Kenntnisse aus der Veterinärmedizin und aus der Biologie zu vermitteln.


Ablauf des Aufbaustudiums am Tier


Nachdem die Grundlagen erlernt wurden, geht es weiter mit dem Aufbaustudium. Hier lernt der angehende Tierheilpraktiker am Tier in der Praxis, was seine späteren Aufgaben sind. Er lernt das tierspezifische Verhalten kennen, bekommt Diagnosemethoden gezeigt, lernt Praxisabläufe kennen und führt Anamnesen mit den Tierbesitzern durch – kurz: Er lernt alles, was er für die spätere Praxis benötigt. Dabei beschränkt sich die Ausbildung am Tier auf diejenigen Tierarten, für die zuvor eine Spezialisierungsauswahl getroffen wurde. Somit wird ein „Overflow“ an nicht benötigten Informationen vermieden und eine intensive Ausbildung in der Tierart garantiert, mit der man später auch tatsächlich arbeiten möchte. Manche Schulen bieten nur bis zu zwei wählbare Tierarten an, andere bis zu vier. Es ist gut, wenn man sich genau festlegt, auf welche Tiere man sich später spezialisieren will. Dabei spielen nicht nur die Affinität eine große Rolle, sondern durchaus auch marktwirtschaftliche Überlegungen: Gibt es beispielsweise schon viele Tierheilpraktiker in der Umgebung, die sich auf Hunde und Katzen spezialisiert haben, stellt sich die Frage, ob es nicht Sinn macht, eine noch unbesetzte regionale Nische abzudecken und sich auf Pferde und Nagetiere zu spezialisieren. Ansonsten hat man später mit zu viel Konkurrenzdruck zu kämpfen, während man in einer anderen Nische vielleicht viel Zulauf bekommen könnte.


Vorgehensweise beim Fernstudium


Auch das Fernstudium zum Tierheilpraktiker ist ähnlich aufgebaut wie an den Präsenzschulen. Zuerst werden die Grundlagen aus Veterinärmedizin zu Tieranatomie und –physiologie vermittelt. Meistens nehmen Fernlehrinstitute in ihre Grundlagenvermittlung auch noch einen grundlegenden Überblick über die Naturheilverfahren mit auf. Allerdings lernt man nicht alle veterinärmedizinischen Wissensgrundlagen in einem ersten Teil an den sich später pathologische und diagnostische Kompetenzen anschließen.  Die Abschnitte zum Nervensystem, zum endokrinen System, zur Haut und zu den Organen schließen sich in der Regel an, wenn die anatomischen Grundlagen bereits durch einen Zwischentest gefestigt sind.

Vielmehr geht das Fernstudium eher von „außen nach innen“ vor, d. h., im ersten Abschnitt werden Kenntnisse der äußeren Anatomie und Physiologie vermittelt und im zweiten Abschnitt geht es in die inneren Bereiche zum Nervensystem, zum Drüsensystem, zur Haut und zu den Geschlechtsorganen. Auch dieser Abschnitt schließt mit einem Zwischentest ab. Im dritten und letzten Teil schließen sich dann Gesetzeskunde, Hygienekunde, Berufsverordnungen etc. an. Zum Abschluss gibt es eine Abschlussprüfung, die Voraussetzung für das Zertifikat „Tierheilpraktikerin/Tierheilpraktiker“ ist. Wer sich nun fragt, wie der Studierende an die notwendigen Praxiserfahrungen kommt, so sind einige Praxisseminare, die vom Fernlehrinstitut durchgeführt werden, Pflicht und man sollte bereit sein, in Tierheilpraxen vor Ort ein Praktikum zu absolvieren. Somit stellt auch ein Fernstudium sicher, dass man zu seiner praktischen Ausbildung kommt, ohne die es für angehende Tierheilpraktiker nicht geht.


Anmeldung zur Prüfung


Normalerweise könnte dieser Punkt beim Tierheilpraktiker übersprungen werden, da es keine amtsärztliche Überprüfung der Fachkenntnisse als Grundvoraussetzung zur späteren Berufsausübung gibt. Trotzdem kommen auch angehende Tierheilpraktiker nicht ganz ohne Prüfung aus – zumindest dann nicht, wenn sie sich einem der Verbände anschließen wollen. In der Kooperation deutscher Tierheilpraktiker Verbände e.V. haben sich einige Verbände für Tierheilpraktiker zusammengeschlossen. Jeder der dieser Kooperation angeschlossenen Verbände aber auch andere Verbände verlangen eine umfassende Kenntnisüberprüfung, die vom Umfang und Ablauf her den Prüfungen der Gesundheitsämter für angehende Humanheilpraktiker oder Heilpraktiker für Psychotherapie vergleichbar sind. Absolviert man seine Ausbildung über eine der großen Tierheilpraktikerschulen, schließt diese Ausbildung in der Regel sowieso die Verbandsprüfung mit ein. Bei einem Fernstudium muss man sich über den jeweiligen Verband oder die Kooperation deutscher Tierheilpraktiker Verbände e.V. selbstständig zur Prüfung anmelden. Zu welchen Terminen das möglich ist, darüber geben die einzelnen Verbände Auskunft.


Zusammenfassung:


•    Im Grundstudium lernt der angehende Tierheilpraktiker alle veterinärmedizinischen und biologischen Grundlagen zur Tieranatomie, -physiologie, zu Naturheilverfahren und zu pathologischen Zuständen des tierischen Körpers. Daneben lernt er, die Diagnoseerstellung und die gründliche Anamnese durch Befragung der Tierbesitzer und durch Beobachtung von Veränderungen im Tierverhalten.
•    Das Aufbaustudium führt hin zu vertieften Kenntnissen und zur Praxis am Tier; daneben gibt es Einführungen in die Gesetzesgrundlagen und Tipps zur Existenzgründung.
•    Das Fernstudium ist inhaltlich ähnlich aufgebaut wie das Präsenzstudium; auch beim Fernstudium gibt es Praxisseminare.
•    Eine veterinäramtliche Prüfung als Zulassungsvoraussetzung gibt es für Tierheilpraktiker nicht. Allerdings gibt es verpflichtende Fachprüfungen, wenn man sich in einem Verband organisieren möchte.

 

Von allen Heilpraktiker-Ausbildungen scheint die Ausbildung zum Tierheilpraktiker im Preisvergleich die kostenintensivste zu sein. Ein willkürlicher Vergleich verschiedener Schulen und Institute gibt einen kleinen Einblick in die möglichen Kosten, die auf den Interessenten zukommen können.

Verschiedene Heilpraktikerschulen und Fernschulen im Kostenvergleich

Name der Schule

Art des Unterrichts

Kosten

Anmerkungen

Tiernaturheilkundeschule Soltau

Fernstudium mit Praxistagen (Grundstudium + Aufbaustudium 1 Tierart), Dauer 24 Monate

3120,-

Bei Ratenzahlung

Tiernaturheilkundeschule Soltau

Fernstudium mit Praxistagen (Grundstudium + Aufbaustudium 2 Tierarten), Dauer 36 Monate

4140,-

Bei Ratenzahlung

Tiernaturheilkundeschule Soltau

Fernstudium mit Praxistagen (Grundstudium + Aufbaustudium 3 Tierarten), Dauer 48 Monate

5760,-

Bei Ratenzahlung

Tiernaturheilkundeschule Soltau

Fernstudium mit Praxistagen (Grundstudium + Aufbaustudium 4 Tierarten), Dauer 60 Monate

7200,-

Bei Ratenzahlung

Tier-Therapie-Zentrum

Grundstudium + Aufbaustudium Pferde und Kleintiere wahlweise im Wochenend- oder Blockunterricht, Dauer 36 Monate

6660,-

Bei Ratenzahlung

Tier-Therapie-Zentrum

Grundstudium + Aufbaustudium nur Kleintiere wahlweise im Wochenend- oder Blockunterricht, Dauer 31 Monate

5735,-

Bei Ratenzahlung

SGD

Fernstudium, Dauer 20 Monate

2980,-

Bei Ratenzahlung

ILS

Fernstudium, Dauer 20 Monate

2980,-

Bei Ratenzahlung

Gesamtkosten

38.575,-

Mittelwert: 4822,-

 



Für eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker sollte man in etwa 5000,- Euro an Studienkosten einplanen. Die Fernstudien an den anerkannten Fernlehrinstituten sind zwar etwas kürzer und preisgünstiger, jedoch enthalten die Präsenzschulungen an den großen Tierheilpraktikerschulen dabei auch schon eine Verbandsüberprüfung mit anschließendem Zertifikat. Ein Zertifikat erhält der Studierende auch von den Fernlehrinstituten. Er müsste sich – will er später einmal einem Verband beitreten – allerdings nochmals gesondert einer Verbandsprüfung unterziehen.


Zusammenfassung:

•    Wer eine fundierte Ausbildung zum Tierheilpraktiker wünscht, darf durchaus Kosten um die 5000,- Euro im Durchschnitt einplanen.
•    Es können höhere Kosten entstehen, wenn das Aufbaustudium die Spezialisierung auf mehr als zwei Tiere beinhaltet.
•    Fernstudien sind in der Regel niedriger in den Kosten, jedoch muss trotz des Abschlusszertifikats bei Eintritt in einen Verband nochmals eine verbandsinterne Fachprüfung abgelegt werden, was die Präsenzschulen in der Regel schon sofort anbieten.

 

Aufgabe / Frage

bereits erledigt? / Antwort Ja

noch nicht erledigt! / Antwort Nein

Besitze ich wirklich eine grundlegende Affinität zu einem tiermedizinisch orientierten Beruf?

 

 

 

Lerntypermittlung: Lerne ich eher in Gruppen? (besser Gruppenunterricht an einer Heilpraktikerschule)

 

 

 

Lerntypermittlung: Lerne ich eher alleine? (für Fernstudium geeignet)

 

 

 

Lerntypermittlung: Brauche ich andere zur Motivation? (besser Gruppenunterricht an einer Tierheilpraktikerschule)

 

 

 

Lerntypermittlung: Kann ich mich selbst disziplinieren? (für Fernstudium geeignet)

 

 

 

Habe ich für mich den passenden Lerntyp ermittelt?

 

 

 

Habe ich den für meinen Lerntyp passenden Ausbildungsweg gefunden (Heilpraktikerschule oder Fernlehrinstitut)?

 

 

 

Zeitmodellermittlung: Schaffe ich eine Vollzeitausbildung?

 

 

 

Zeitmodellermittlung: Muss ich meine Ausbildung berufsbegleitend durchführen?

 

 

 

Habe ich das passende Zeitmodell für meine Ausbildung ermittelt?

 

 

 

Kann ich das Budget in einer Summe aufbringen?

 

 

 

Bietet mein Ausbildungsinstitut Ratenzahlung an?

 

 

 

Habe ich mir ein Zeitziel gesteckt, wann ich mit der Ausbildung fertig sein möchte?

 

 

 

Macht die Tierheilpraktikerschule oder das Fernlehrinstitut einen vertrauenserweckenden Eindruck?

 

 

 

Kann ich mich in dem Ausbildungsinstitut wohl und aufgehoben fühlen?

 

 

 

Kann ich mir einen festen Tag in der Woche reservieren, an dem ich nichts für die Schule mache (zur Regeneration)?

 

 

 

Schaffe ich die Simulationen für die verbandsinterne Prüfung problemlos? (falls ja = prüfungsbereit)

 

 

 

Habe ich meine Vorauswahl auf einen Fachbereich (Groß-, Kleintiere oder beides) getroffen?

 

 

 

Habe ich ein Thema für meine Facharbeit gefunden?

 

 

 

Habe ich mich für bestimmte Therapieschwerpunkte entschieden?

 

 

 

Habe ich einen formlosen Antrag zur Prüfungszulassung mit allen notwendigen Unterlagen an den Verband abgeschickt?

 

 

 

Hat mir der Verband bereits einen Prüfungstermin genannt?

 

 

 

Sitzt der Prüfungsstoff auch bei spontanen Abfragungen?

 

 

 

Habe ich die Prüfung bestanden?

 

 

 


Falls letzte Frage = Ja: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft!


 

Wir haben für Sie die besten Anbieter für ein Fernstudium zum Heilpraktiker aufgeführt:

 

 

PS: Für einen besseren Vergleich empfehlen wir die Kataloge aller 4 oben genannten Anbieter anzufordern und sich diese in Ruhe anzuschauen. Manche anbieter senden Ihnen zusätzlich Probelektionen zu, so können sie entscheiden, ob Ihnen das Angebot zusagt oder nicht. Hier sei noch erwähnt, dass das Ganze für Sie komplett kostenlos und unverbindlich ist. Sie gehen dadurch keinerlei Verpflichtungen ein.

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