Welche Unterschiede bestehen zu Deutschland?

Für die Bundesrepublik Deutschland ist die Ausübung der Tierheilpraxis rechtlich gestattet, obgleich die Berufsausbildung in keiner Weise reglementiert ist. Wie sieht es damit in anderen Ländern aus, zum Beispiel in den deutschen Nachbarländern?


Tierheilpraxis in Österreich
Den Beruf des Tierheilpraktikers gibt es in Österreich nicht. Das bedeutet nicht, dass Tierheilpraktiker dort einfach nur keine Anerkennung finden, der Beruf ist dort sogar von Gesetzes wegen verboten. Wer Tiere behandeln darf, regelt das Österreichische Tierärztegesetz. Demnach dürfen Tiere nur an der Universität ausgebildete Tiermediziner behandeln, darüber hinaus niemand. Wer dagegen verstößt, macht sich sogar strafbar und kann mit einer Geldbuße bis zu 36.300,- Euro bestraft werden. Die Tierheilpraxis gilt in Österreich als illegale Kurpfuscherei.


Tierheilpraxis in der Schweiz
In der Schweiz ist die Ausübung der Tierheilpraxis ähnlich geregelt wie in Deutschland. Das bedeutet, es fehlen eindeutige, kantonsübergreifende Ausbildungsstandards und einheitliche Regelungen, aber prinzipiell ist die Tierheilpraxis gestattet. Allerdings kann es zu unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Kantonen kommen. Ob man sich als Tierheilpraktiker überhaupt niederlassen darf, erfährt man am zuständigen Kantons-Veterinäramt. Was an gesetzlich eindeutigen Regelungen in der Schweiz fehlt, machen Berufsverbände – ähnlich wie in Deutschland – wieder wett. Sie legen verbandsverbindliche Berufsordnungen und Ausbildungsprinzipien fest. Folgende Berufsverbände für Tierheilpraktiker kennt man unter anderem in der Schweiz:

•    Berufsverband der Tierheilpraktikerinnen Schweiz (BTS)
•    Tierheilpraktiker Verband Schweiz (THPV)

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker kann man in der Schweiz zum Beispiel an den Paracelsusschulen durchführen.


Zusammenfassung:
Während bei unseren österreichischen Nachbarn die Ausübung der Tierheilkunde gesetzlich verboten ist, handhaben es die Schweizer liberaler. Ob dort die Tierheilpraxis zulässig ist, regelt jeder Kanton selbst.

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