Worauf ist bei der Heilpraktikerausbildung zu achten?

Bevor man sich in das Abenteuer stürzt, eine Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen, sollte man sich eingehend befragen, ob das wirklich der Bereich ist, in dem man zukünftig arbeiten möchte. Eine Ausbildung zum Heilpraktiker ist zeitintensiv und kostenaufwendig. Da sollte man sich schon wirklich vollkommen sicher sein, dass man den richtigen Weg einschlägt.

Ermittlung des Lerntyps

Bevor man sich für oder gegen eine Ausbildungsform entscheidet, sollte man unbedingt herausfinden, welcher Lerntyp man ist. Kann man
•    alleine konzentriert arbeiten,
•    sich selbstständig disziplinieren und braucht man
•    größtmögliche Zeitflexibilität
dann ist man der ideale Kandidat für ein Fernstudium.


Kann man hingegen
•    besser in Gruppen arbeiten und
•    braucht die Motivation durch andere sowie
•    das direkte Feedback
dann ist man eher ein Kandidat für den Präsenzunterricht ind Voll- oder Teilzeit. Man sollte keinesfalls am eigenen Lerntyp vorbei eine Ausbildung machen, sonst ist der Lerneffekt nicht so groß, wie er sein sollte.


Ermittlung des Zeitrahmens

Bevor man sich in die Ausbildung zum Heilpraktiker stürzt, sollte unbedingt feststehen, wann man gerne sein Ausbildungsziel erreicht haben will. Dementsprechend lässt sich die Ausbildung zeitlich gut strukturieren und planen. Davon ist es auch abhängig, ob man ein Vollzeit- oder Teilzeitmodell wählt und ob man wochentags, abends oder an den Wochenenden lernt. Nur mit einem konkreten Zeitrahmen lassen sich eigene Ziele festlegen, die das Vorgehen erleichtern, weil man zwischendurch immer eine Selbstkontrolle durchführen kann, ob man das gesteckte Etappenziel erreicht hat.

Ermittlung des Budgetrahmens

Aller Ehrgeiz nützt nichts, wenn die Ausbildung unfinanzierbar bleibt. Vom Budgetrahmen hängt nicht zuletzt auch die Wahl der passenden Heilpraktikerschule ab. Es gilt hier ganz einfach, die zur Verfügung stehenden Finanzmittel genau durchzurechnen und zu prüfen, ob man familiäre Unterstützung bekommen kann.

Miteinbeziehen der Familie

Eine Ausbildung zum Heilpraktiker kostet nicht nur viel Geld, sie kostet auch Zeit. Diese Zeit geht der Familie und dem Partner ab. Aus diesem Grunde ist es unverzichtbar, die Familie bzw. den Partner in die Ausbildungsplanung mit einzubeziehen. Sie müssen darauf vorbereitet sein, was in den kommenden ein bis zwei Jahren kommen wird und dem angehenden Heilpraktiker ihre volle Unterstützung zusichern. Das bedeutet dann auch, dass man in intensiven Lernphasen auf die Gesellschaft des Heilpraktikers in Ausbildung verzichten und sich selbst beschäftigen muss. Vor allem bei Kindern sollte man sich zuvor genau rückversichern, dass das klappen wird.

Zusammenfassung:

•    Ermittlung des Lerntyps
•    Ermittlung des Zeitmodells
•    Ermittlung des Budgetrahmens
•    Miteinbeziehung von Partner und Familie